Nein zu No Billag

Nein zu No Billag

Die JCVP Freiburg lehnt die Initiative “NO BILLAG” kategorisch ab !

Es scheint, als schauen die Jungen kaum noch Fernseh oder hören kaum noch Radio. Doch wir verbringen die Zeit auf Smartphones, Laptops, usw… und wir profitieren auch so von der Erhebung der Billag. In der Tat würde ein Teil der Videos, Chroniken oder Beiträge ohne die Billag nicht existieren. Unsere Generation ist also sehr wohl betroffen von der Initiative und ihrer Konsequenzen. In einer Zeit gezeichnet durch Fake News ist es unerlässlich auf qualitativ gute Medien zählen zu können. Das Risiko ist gross mit falschen oder sehr einseitigen Nachrichten konfrontiert zu werden. Eine ausgewogene Nachrichtenerstattung ist jedoch notwendig für das Funktionieren unserer Demokratie. Sie ermöglicht eine schweizerische Sichtweise auf nationale und internationale Themen. Der Zusammenhalt unter den Sprachregionen wird damit ebenfalls gefördert.

Die SRG ist nicht unverbesserlich, doch die sachliche und unparteiische Berichterstattung die sie erbringt, ist von wichtiger Bedeutung für die Schweiz. Die Erhebung der Billag-Gebühren macht rund 75% des Budgets der SRG aus. Es wäre also utopisch zu denken, dass mit dem Wegfallen dieser Einnahmequelle eine qualitativ gleich gute und ausgewogene Berichterstattung unter Berücksichtigung der einzelnen Regionen beibehalten werden könnte. Die Gebühr durch Werbung oder Abonnemente zu ersetzen ist auch keine realistische Lösung für die schweizer Medienlandschaft, vor allem nicht für Randregionen und Sender mit einer kleineren Zuhörer-/Zuschaueranzahl. Es geht hierbei jedoch nicht nur um die SRG, sondern auch um 21 Regionalradiosender (unter anderem Radio- Freiburg und Radio-Fribourg) und 13 TV-Sender (beispielsweise la Télé). Falls die Initiative angenommen würde, würden bis zu 14’000 Leute ihre Arbeit verlieren.

Wir, die Jungen profitieren oft von den Leistungen die mit der Erhebung der Gebühr erbracht werden. Und da die Gebühr pro Haushalt und nicht pro Person gezahlt wird, wird eine grosse Mehrheit der Jungen gar nicht finanziell belastet, da ihre Eltern noch dafür aufkommen.

Die Initiative „NO BILLAG“ will ganz einfach den Service Public abschaffen und kommt der politischen und wirtschaftlichen Realität nicht gerecht. Unsere Generation ist nicht individualistisch. Wir tragen sorge zum Service Public und sind besorgt um den Zusammenhalt unseres Landes und die direkte Demokratie.

Die JCVP Freiburg appelliert an alle Jungen am 04. März 2018 ein NEIN in die Urne zu Legen. Gegen NO BILLAG!

Jean-Thomas Vacher
Verantwortlicher der Event- und Kommunikationskommission
+41 79 567 88 26
jean-thomas.vacher@jdc-fr.ch

Joshua Huber
Mitglied der Kommission
+41 79 908 82 29
joshua.huber@jdc-fr.ch


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